- recipe in progress -

1 Ente

1 EL Fünf-Gewürze-Pulver

3 EL Reiswein

100 ml Sojasauce

2 EL Fischsauce

1 kleine getrocknete Chilischote

2 Knoblauchzehen

evtl. Honig

500 g Sojasprossen

1/2 Bund Thai-Basilikum

1/2 Bund Koriander

Sprossen, Ingwer et al., was man so hat

1 Bund Minze

200 ml Hoisinsauce

2 EL geröstete Nüsse

Reis

Fünf-Gewürze-Pulver:

Sternanis

Szechuanpfeffer

Zimkassie

Fenchelsamen

Gewürznelke

Aus Sternanis, Zimt, Pfefferkörner, Fenchel und Nelken im Mörser das Fünf-Gewürze-Pulver herstellen.

Knoblauch und Chili möglichst fein hacken, mit dem Gewürzpulver, Reiswein, Firschsauce, Zucker, Sojasauce verrühren - der einfachen Lackvariante aus Sojasauce und Honig kann man sich vermutlich annähern, indem man einen EL Honig statt des Zuckers unterrührt. Damit die Ente (getaut, gewaschen, trocken getupft) innen und außen einreiben und einige Stunden marinieren lassen.

Backofen auf 225° vorheizen. Ente mit Brustseite nach unten auf dem Rost eine halbe Stunde backen. Dabei entsprechendes Backbleck unterlegen. Temperatur auf 180° herunter stellen, Ente umdrehen und 1-2 h weiter backen. Theoretisch dabei mit dem Bratensaft begießen. In der Praxis ist dieser nur eine zunehmend schwarze Schicht auf dem Backblech, und begießen ist schwierig, weil sich die Konstellation auf Ente auf dem Rost und Backbleckunterlage nur schwerlich mit zwei Händen weit genug heraus ziehen lassen, um ohne Verbrennungen über die Ente zu kommen (zum Begießen). Bei dieser Vorgehensweise wird die Ente irgendwann gar, ist aber dann auch einigermaßen zäh. Vermutlich ist ein Transfer in einen Bräter zu einem geeigneten Zeitpunkt hilfreich.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die restliche, runtergetropfte Marinade hinzugeben und darin die Sprossen und sonstigen Chinagemüse kurz rühren. Ente zerlegen, auf dem Gemüse mit den Kräutern (Minze, Koriander) zusammen anrichten. Hoisin-Sauce mit etwas Wasser verdünnen, geröstete Nüsse (Erd-, Cashew-) in die Sauce streuen und zur Ente reichen. Offenbar eignet sich Reis als Beilage. Der Erfolg des Rezepts hängt eindeutig am 5-Gewürze-Pulver, vermutlich insbesondere am ungeliebten Anis und Fenchel. Sowohl der Duft der zerstoßenen Gewürze als auch hinterher der Geschmack der Marinade bzw. der Ente rufen sofort Geschmackserinnerungen an Taiwan hervor, mithin kann diese Rezeptur als authentisch gelten.