essen und trinken hält leib und seele zusammen

Das Silvestermenü 2009 stand unter dem Motto 'De la Cucina italiana': Tomatensüppchen mit Ziegenkäse, Insalata verde - Grüne Blattsalate mit roten Zwiebeln, Minipaprika und Knoblauchgroutons, gefolgt von

Antipasti - Mariniertes Gemüse, gegrillte Paprika, marinierte Champignons, Salmorejo (Tomatendip), Koblauchgarnelen mit Fenchelmayonaisse, Vitello tonnato, Carpaccio vom Rinderfilet, Pilzcarpaccio

Stranglopreti - Spinatnocken mit Bergkäse

Involtini al Marsala - Gefüllte Kalbsröllchen in Marsalasauce

Porta del Paradiso - Himmelspforte

Zu den kreativ gefüllten Rouladen (Salbei, Schinken, Pinienkerne, getrocknete Tomaten, Mozzarella, Rosmarin, Ananas, Chile etc., aber natürlich nicht all das gleichzeitig) gab es selbstgemachte Rösti. Sehr einfach, nur die mehligen Kartoffeln (max. 2 pro Person) grob reiben, leicht salzen, etwas ausdrücken, in eine Pfanne mit heißem Fett geben und langsam braun backen.

Zur Willkommen-Daheim-Party gab es einen Querschnitt durch die kulinarischen Abenteuer in Amerika: New England Clam Chowder, Crabcakes, Minihamburger, Guacamole, Blue Cheese Dip und Flank Steaks...

...und Sweet Corn Creme Pie, Key Lime Pie und Torta de Dulce de leche zum Nachtisch.

Auch das Carpaccio vom Kabeljau, ebenfalls nach Poletto, erfüllte nicht ganz die Erwartungen. Der Fisch war etwas zu wässrig und geschmacklos, die Marinade dafür etwas zu heftig. Vielleicht mit einem anderen, kräftigeren Fisch.

Wieder zurück in Deutschland gab es zur Abwechslung mal was Italienisches: Lamm mit Thunfisch-Kapern-Soße nach Poletto. Es war gut, aber ich bevorzuge doch die klassische Variante mit Kalbfleisch.

Echten, selbstgefangenen Lachs aus Alaska haben Kathrins Onkel und Tante von ihrem Alaska-Besuch mitgebracht. Dazu gab es Spinat und eine Champignon-Sahne-Soße.

Wenn gezieltes Einkaufen durch Kinderbetreuung, Hitze und allgemeinen Müßiggang nur eingeschränkt möglich ist, macht man halt eine Pasta mit allem, was so da ist - Schafskäse, grüne Oliven, Basilikum, Pilze, Cocktailtomaten und Schinken - und das Ergbenis war phantastisch!

Flanksteaks sind dünne Steaks aus dem Rinderlappen, die mariniert werden und dadurch besonders zart werden. Zu diesem ersten größeren Essen in Indianapolis bei Kathi, Andy und Max gab es Kartoffelbrei, gebackene Süßkartoffeln, Salat und - passend zu den sommerlichen Temperaturen! - Sangria.

Diese Maden leben im Innern einer Nuss und ernähren sich von deren weichem, weißen, kokosnussartigem Kern. Dementsprechend schmackhaft sind die Maden, wenn man sie erstmal aus der harten Nuss herausbekommen hat!

Mit einer Presse aus Holz, die von mehreren Männern bewegt wird, preßt man den Saft aus dem Zuckerrohr. Zitronensaft dazu und fertig ist die leckere Limonade!

Als erstes Event-Dinner im Cafe de la Jungla gab es Gulasch mit Spätzle und Krautsalat!

Nachdem er einige Stunden in einer dunklen Ecke unter dem Bett verbrachte, traute sich Burocracio dann doch heraus, um den Salat in nullkommanichts wegzuhauen.

Quasi zur Begrüßung gab es gleich zu Anfang in Rurre einen zünftigen Grillabend ;)) Cachi widmete sich mit großer Hingabe dem Fleisch, wir Frauen steuerten Bananencurry und Sangria bei.

Meine ersten selbstgemachten Gnocchi! Sehr einfach und sehr gut. Lohnt sich! Einfach viel besser als die fertig gekauften.

2500 Kilometer weiter nördlich hat's im subtropischen Posadas einige schmackhafte und dabei sehr große Süßwasserfische. Der beste ist Boga, der mit Zwiebeln und Oliven gefüllt wird, mit Draht umwickelt und dann auf den Grill kommt - die beste Art, Fisch zuzubereiten!

Nach stundelangem Rödeln in der Küche waren die gefühlten 32 verschiedenen Tapas dann fertig. Nicht gerade typisch argentinisches Essen, schließlich fehlt der Hauptgang (Fleisch!). Sind aber alle satt geworden. Milena hat eine Menükarte geschrieben und daraus am nächsten Tag ein Rezeptheft mit allen Rezepten (selbst geschrieben!) gemacht.

Noch schwieriger als deutsche Würstchen sind in Argentinien mexikanische Fertigprodukte zu bekommen - Mole poblano aus dem Glas gab es nicht. Also haben wir die Mole selbst gemacht, was im Grunde ganz einfach ist, sofern man gute Schokolade (in Bariloche natürlich kein Problem) und Chipotle hat (hatte ich aus Kalifornien mitgebracht). Aber es dauert schon ein paar Stunden. Zum Schluss gab es dann eine Kinderversion für Milena und Sebas und eine für echte Frauen (Sol, Irina und mich - real women eat chile).

Ein typisches Abendessen in Buenos Aires bei Marita - mit all unseren Lieblingssachen! Da sowohl Rotkraut als auch Wiener Würstchen in Argentinien was Besonderes sind, hat die besondere Flasche, darselbst mitgebracht aus Kalifornien (nicht California!) sehr gut dazu gepasst.

Tief im Wald in der Sierra Nevada gibt es Bären und - Hummerschwänze vom Grill zum Abendessen. Hat sich zufällig so ergeben. Thomas hat sie auf dem Grill gut bewacht, falls der Bär kommt. Der bestimmt auch gerne Hummer ißt...

Steaks gab es dann im Laufe unserer Rundreise durch Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada sehr oft, und immer waren sie hervorragend! Mit der zusätzlichen Hauptfeuerstelle draußen lässt es sich im Wohnmobil so prima kochen!

In Malibu war es schon etwas wärmer, so dass wir zum ersten Mal ein Steak auf den Grill werfen konnten. Zusammen mit selbstgemachten Dips, der Habanera Chili Sauce und dem kurz zuvor im netten Laden am Strand probierten Weißwein mit dem passenden Namen Surfrider war es ein vorzügliches Mahl, das durch den Blick auf den Pazifik, in dem sich die Delfine in Strandnähe tummelten, noch abgerundet wurde.

Nachdem im Mai die große Reise endlich los ging, war dieses das erste bemerkenswerte selbstgekochte Essen - im Wohnmobil auf vier Flammen je eine (Riesen-)Artischocke pro Topf. Hat den Vorteil, dass man gleich auch mit heizt, bei den Temperaturen im kühlen Frühsommer an der kalifornischen Küste war das praktisch. Kalifornien ist definitv ein guter Standort für Artischocken, und an diesem Tag sind wir sogar an Castroville "Artichoke Capital of the World" vorbeigefahren, wo angeblich Norma Jean Baker 1947 zur Artischockenkönigin gewählt wurde!

Zum Hauptgang gab es dann natürlich Fisch, den ich nach ausführlicher Gourmeteinkaufstour dann auch in entsprechender Qualität ergattert habe.

Diese Rezept habe ich relativ genau nachgekocht (Lanz kocht vom 27.03.2009, Rezept von Andreas C. Studer), und zwar in Hamburg, nachdem mich meine Begegnung mit Frau Poletto noch mal so richtig kulinarisch gepuscht hatte... Nein, gegessen habe ich bei ihr in Eppendorf leider (noch) nicht, aber das kann ja noch kommen. Zunächst lasse ich es erstmal von befreundeten Eppendorfern testen...

Ein tolles Farbenspiel auf dem Teller, es hat aber auch sehr gut geschmeckt!

Die Luxusvariante der gemeinen Rinderoulade! Womit das Filet gefüllt war, ist mir leider entfallen und auf dem Bild auch nicht mehr so gut zu erkennen. Möglicherweise Pesto und eingelegte Tomaten?!? Dazu gab es jedenfalls Kartoffelsalat. - Rezept nach Lanz kocht vom 20.03.2009 (stark abgewandelt)

Fisch in der Salzkruste kennt man ja, aber einfacher geht es im Salzteig, da sich dieser, anderes als das grobe Salz allein, viel besser zu einer Hülle verarbeiten lässt. Geht auch mit grobem Salz!

Schmecken 100% wie im amerikanischen Diner, nur noch besser! Das Geheimnis ist das steif geschlagene Eiweiß und der kleine TL Backpulver, das macht die Pancakes so schön fluffig. Ahornsirup und Blaubeeren sind dazu natürlich ein Muss.

Tagliata ist die italienische Entsprechung zum deutschen ;)) Begriff Roastbeef und besteht meist aus kurz, höchstens medium gegarten dünn geschnittenem Fleisch und Salat. Mälzer hat bei Lanz diese Version gekocht, bei der das Fleisch mit Cherrytomaten, Parmesan und Rauke angerichtet wird. Ich habe stattdessen ein kräfitge Pesto darüber verteilt und das Ergebnis war sehr befriedigend!

Die vietnamesische Küche zeichnet sich durch einen ganz eigenen Geschmack aus, der durch die wohldosierte Verwendung von Fisch- bzw. Austernsoße und Koriander sowie anderer Gewürze kreiert wird. So wird das simple Rinderhack in den Rollen zum kulinarischen Erlebnis. Sehr gut und einfach ist auch der Gurkensalat, bei dem die schlappe Gurke mit Chili aufgepeppt wird.

Sehr einfach zubereitet und verblüffend "echt" im Geschmack ist diese Mayonaise aus Fenchel, die zwar Öl, aber keine Eier enthält. Der Fenchel wird im Dampf sehr weich gegart und mit Salz, Zitronensaft und Olivenöl püriert. Zum Dippen für Rohkost, Cracker oder - wie hier - Garnelen.
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