essen und trinken hält leib und seele zusammen
Eine wunderbare Kombination: Die Schwarzwurzeln harmonisieren toll mit dem cremigen Risotto und bieten eine schöne Grundlage für den feinen Geschmack der Jakobsmuscheln.
Abschluss der Feiertagsschlemmerei bildeten die Do-it-yourself-Toasts mit Dips und Feinkostsalaten.
Auch am ersten Feiertag gab es Klassiker: Überbackene Jakobsmuscheln, Gans mit Rotkraut und Knödel und zum Dessert wieder Tiramisu, weil's so einfach und so gut ist.


Das Weihnachtsmenü ganz traditionell: Fischsuppe, Fjordforelle mit Kartoffelgratin und Schwarzwurzeln und Sigparfait mit Beerensauce zum Dessert. Das Sigparfait war zwar nicht aus Sig (eine Art Käse aus karamellisierter Molke), sondern aus Gudbrandsdalsost, das ist das norwegische Pendant, auch Braunkäse genannt. Aber Parfait vom Gudbrandsdalsost klingt doch etwas seltsam.


Zu Weihnachten mal wieder eine Maronitorte, mit abstraktem Design.
Die Torte gab es nämlich erst am nächsten Tag, zur Goldenen Hochzeit!
Vaters Geburtstag wurde mit einem Sellerie-Fenchelsüppchen, Rehmedallions im Speckmantel mit Polenta und Romanesco und Tiramisu begangen. Und es gab keine Torte, sondern einen Käsekuchen mit Mascarpone und Himbeeren.



Es galt, den Beweis anzutreten, ob der Ofen wirklich kaputt war, oder ob ihn nur jemand schlicht nicht richtig bedienen konnte. Das Bild beweist: Kaputt. Nur noch volle Pulle möglich (240° C). Das ist - bei aller Liebe - zu heiß für einen Rührkuchen. Glücklicherweise war noch genügend Zeit, den Tortenboden erneut zu backen. Also, nicht den schwarzen, einen neuen natürlich.
Rosenkohl wird von vielen verschmäht, weil sie nur die übliche deutsche Zubereitungsart kennen: Verkochen lassen. Im Ofen geröstet offenbart der kleine Runde aber eine Grandesse, die man ihm nie zugetraut hätte. In seine Bestandteile (Blätter) zerlegt, kann man ihn auch sehr gut in der Pfanne dünsten. Auch dabei sind ein paar Röstaromen nicht verkehrt. Im Gegensatz zum zu lange kochen darf er ruhig ein bisschen zu lange (zu heiß) braten.
Wo ein Pie, da auch eine Suppe: Kürbisgelb ist der Herbst. Und orange.
A special treat: Der Kürbiskäsekuchen mit viel Frischkäse, viel Sahne, vielen Eiern und vielen Gewürzen wir getoppt von einer Dulce-de-leche-Sauce. Yummy.
Frische Feigen machen aus einer langweiligen Pausta mit Zucchinisauce ein peppiges Gericht.
Ein besonders schöner Insalata Caprese. Aufmerksamkeit verdient auch das Basilikum: Das Strauchbasilikum "Magic Blue" ist nicht nur eine Augen- und Bienenweide auf der Terrasse, sondern schmeckt auch hervorragend. Die Blätter kann man den ganzen Sommer über ernten, dass die Pflanze dabei eifrig blüht, macht gar nichts. Nur das Gießen darf man nicht vergessen, sie ist sehr durstig.
Die ersten Pflaumen gibt es schon Anfang August, eigentlich zu früh. Pflaumen bzw. Zwetschgen läuten den Herbst ein, und wer will das schon mitten im schönsten Hochsommer? Auch wenn unser Hochsommer nicht gerade mit Hitze und Trockenheit punkten kann? Aber gut schmeckt der Crumble trotzdem, und geht so einfach und schnell.
Noch eine Sommerfrucht, von der man gar nicht genug kriegen kann: Grüne Bohnen. Einfach mit einer leicht süß-sauren gebundenen Sauce und Kartoffeln. Mit Dill natürlich.
Die Farbe allein ist schon toll, schmeckt aber auch sehr gut. Dazu gab's Rührei, Proteine braucht man schließlich auch.
Die libanesische Variante des Brotsalats, den es eigentlich in allen Mittelmeerländern gibt, wird mit Linsen zum vollständigen Abendessen. Das in der Mariande durchgezogene Brot schmeckt viel besser als man denkt.
Noch gibt es keinen frischen einheimischen Mais, aber gefrorener tut es auch mal für dieses Wohlfühlgericht. Das Topping aus gebratenen Champignons und Tomaten gibt den nötigen Kick.
Zufällig gab es beim Rewe Rehfleisch vom einheimischen Wild aus dem Büdinger Wald. Das perfekte Grillfleisch, unheimlich zart und edel im Geschmack. Mit Adas Polo und grünem Salat ein Höhepunkt der Grillsaison.

Man könnte auch Reste-Tapas sagen. Ein paar übrig gebliebene Pellkartoffeln, die roten Paprika, die mal verbraucht werden müssen und Reste des Fenchelgemüses. Reste ergeben immer ein tolles Abendessen.
Frühsommer ist nicht nur Grillzeit, sondern auch Matjes-Saison. Der ganz frische muss nicht unter einem Haufen Sahne und Mayonnaise versteckt werden, sondern harmoniert wunderbar mit Zwiebel, Essig (also Mussigg), Kartoffeln, einem leichten Saure-Sahne-Dressing und Preiselbeeren (sic).
Chimichurri ist die argentinische Grillsauce schlechthin und passt zu allem, was auf den Grill kommt. Hinein kommt Petersilie, getrockneter Thymian und Oregano, Knoblauch, Ají Molido (getrocknete Paprikaflocken), Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Öl und Essig. Durchziehen lassen lohnt sich, aber frisch schmeckt sie auch.
Es gibt Mozzarella und es gibt Burrata. Während der Mozzarella vermeintlich leicht daher kommt, kann die Burrata ihren Fettanteil kaum kaschieren, dafür ist sie aber auch soo sahnig, so zart, so cremig und soo lecker. Und Caprese kann man trotzdem damit machen.
Zwei unterschätzte Zutaten in einem Salat: Die vielseitige Frau Linse trifft den aromatischen Herrn Sellerie. Die Linse gibt es in vielen Farben und man kann sie heiß, kalt, lauwarm, ganz oder als Brei, alleine oder im Allerlei-Eintopf, als Salat, Gemüse, Beilage und sogar als Pastasauce zubereiten. Sellerie kann man im Ganzen backen, in Scheiben braten, in Stifte hobeln, als Schnitzel parnieren und wer weiß was noch alles.
Es wird immer noch viel zu wenig grüner Spargel angeboten und vor allem angebaut, dabei könnte man ihn im Frühjahr jeden zweiten Tag genießen. Er passt einfach zu allem, auch zu Couscous.
Auch ein Klassiker, immer wieder gut. Auch hier gilt: Ein gutes Grundprodukt braucht nur wenig Zutaten - Olivenöl, Salz, Pimentón rojo - um zur Delikatesse zu werden.
Der Klassiker an Ostern, braucht außer Gewürzen und ein bisschen Wurzelgemüse gar nichts, nur Knoblauch!
Die vegetarische Lasagne mit Spargel, Brokkoli und Erbsen ist so schön grün und cremig, dass man weder Tomate noch Hackfleisch vermisst. Ein tolles Karsamstag-Essen.
In schöner Karfreitagstradition wurden zur Vorbereitung aufs Osterfest nicht nur gefärbte Eier und Marzipanhäschen für die Torte hergestellt, sondern auch selbst gemachte Mozartkugeln.


Der Karfreitagsfisch muss schon ein bisschen ein besonderer sein, daher wurde er unter einer Pestokruste versteckt und mit frühlingshaftem Ofengemüse serviert.
Schon heiß ersehnt und dieses Jahr auch recht früh: Der erste (einheimische) Spargel. Mit Hollandaise und neuen Kartoffeln, ein Gedicht!
Ein römischer Klassiker: Einfach nur Nudeln, Käse und Pfeffer. Entscheidend ist der Pecorino, der muss von bester Qualität sein. Kriegt man hierzulande nicht überall!
Die einfache Variante, die auch zu hause super gelingt und sehr gut schmeckt: Ein Quarkrührteig (statt Hefeteig), in der Fritteuse gebacken. Mit Zimt-Zucker bestreut und schnell gegessen.
Genial und ganz genau auf den Punkt, an dem man sie gerne hätte - von blutig bis durch, aber immer zart, wird die Entenbrust mit der Niedrigtemperaturmethode: Anbraten, dann bei 80-90° ein bis anderthalb Stunden in den Ofen (am besten im Cast Iron Skillet, nicht zugedeckt.) Dazu Kroketten, die zwar allesamt aufgeplatzt sind, ansonsten aber gut gelungen.
Die Winter-Tortilla (mit Kohlrabi statt Zucchini) wurde von geschmorter Kalbsleber, Krautsalat, Rote-Beete-Salat und Chicorée begleitet. Der Chicoréeist einfach nur weich gekocht, nach dem Abkühlen zerteilt, in Bällchen gerollt und mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Olivenöl serviert - mediterran, einfach, gut.
Köfte, Cevapcici, Bouletten, Frikadellen, Burger, Fleischlaiberl, Polpette, Köttbullar, Klupskies... Wahrscheinlich kennt jede Kultur welweit ihre eigene Fleischbällchen bzw. -klopse - und sie sind zum Teil durchaus sehr unterschiedlich! Hier die türkische Variante - es lohnt sich, den Backofengrill anzuschmeißen und den Balanceakt auf dem Rost zu wagen! Dazu sehr levantinische Karotten und Couscous.
Ich glaube, es wird ein Pasta-Jahr... Hier in der Cozze-Variante;) Solange noch Muschelzeit ist, muss man das ausnutzen.
Das Graupenrisotto mit Wintergemüse hat auf Anhieb geklappt und wirklich sehr gut geschmeckt. Feine Perlgraupen, mind. 40 min Kochzeit.
Anders als vermutet, wird hier kein Bratenstück im Ofen geschmort, sondern Scheiben vom Hals. Mit viel Zwiebeln, schwarzwurzeln und Spätzle.
Die Spätzle waren in der Verarbeitung wieder mal eine Katastrophe, haben aber ebenso wie das Gulasch sehr gut geschmeckt. Aber man übt das eben zu selten.

Vor allem um die Mengen, die für 14 Personen passen, abzuschätzen, wurde für Stefans indischen Geburtstag (not pictured) Probe gekocht. Champignons in Tomatensoße, Daal von gelben Linsen, Basmatireis und Korianderchutney-Raita waren schon mal rein optisch ein Genuss. Dazu kamen noch geschmorte Lammkeule und Hühnchen Tandoori-Style. Abschluss bildete eine Mangocreme mit Passionsfrucht-Sauce.

Der dritte Pastaklassiker in Folge, aber manchmal muss es eben schnell gehen - Voraussetzung hier ist, dass die Rote Beete schon gekocht ist. Schmeckt aber auch immer wieder gut und lässt sich vielseitig abwandeln.
Gute Winterkombination.
Ein Kindheitsessen, das allein seines Namens wegen schon Spaß gemacht hat. Macht man viel zu selten. Mit Garnelen aufgepeppt ein schönes, schnelles Abendessen.
Das Gericht heißt Jerusalemnudeln, weil es aus Ottolenghis Jerusalem-Kochbuch stammt. Erbsen, Zwiebeln, Knoblauch, Joghurt, Nudeln. Schmeckt sehr gut mit frischen Erbsen, aber tiefgekühlte tun's auch. Ein Notgericht, wenn mal wieder (fast) nichts im Kühlschrank ist. Parmesan sollte aber schon sein!
Das neue Jahr wurde mit zweierlei Wirsingrouladen, Kalbszunge sowie Crêpe Suzette mit Vanilleeis empfangen.


© sr-rezepte 2016-2024