essen und trinken hält leib und seele zusammen

Sehr schöne Vorspeise, die sich gut vorbereiten lässt und durch den typischen Feinkostcharakter punktet: Die Garnelen werden in einer Olivenöl-Basilikum-Marinade getränkt, die Surimi mit Creme fraiche und Dill vermischt, dann wird alles in Dessertringen geschichtet. Nach dieser Vorspeise folgte am 1. Weihnachtsfeiertag die Gans mit Rotkohl, Rosenkohl, glasierten Maronen und Semmelknödeln sowie ein Süßkartoffelpie mit Amarulaeis.

Als traditionelles Fischgericht an Hl. Abend gab es dieses Jahr gebratenen Zander mit Orangenhollandaise, Karotten-Kaiserschoten-Gemüse und Kartoffeln. Als Vorspeise Fischsuppe und Rote-Beete-Salat mit Räucherforelle und Meerrettich-Kartoffel-Dressing und zum Abschluss Schokoladen-Olivenöl-Mousse mit Waldbeeren.

Als Weihnachtstorte wurde diese Torte aus verschiedenen Rezepten mit Buttercreme, Schokolade und Sahne zusammengestellt. Insbesondere der Blitzteig (Rührteig mit Öl und Orangensaft) war sehr gut, ebenso die Ganache. Die Maronenbuttercreme war etwas fest, aber geschmacklich sehr gut. Durch die Verkleidung der Torte mit Schokosahne war sie nicht ganz so mächtig wie nur mit Buttercreme. Die glasierten Maronen als Deko haben sich auch sehr gut gemacht.

Die Krönung der Rote-Beete-Gerichte! Entgegen der Gerüchte kommt eigentlich kein Fisch in die Mischung, ich habe aber eine Sardelle untergemogelt. Schmeckt bei Königsberger Klopsen ja auch. Zusammen mit frisch gekochter Roter Beete, Kartoffeln und Premium Corned Beef hat es sehr gut geschmeckt, und optisch ist es sowieso ein Hingucker!

Das Rote-Beete-Gazpacho war ja schon ein geprüftes Rezept, die anderen beiden sind neu und sehr gut: Fenchel-Rote-Beete-Crumble mit Ingwer-Orangen-Streusel und Pasta mit Rote Beete, Dill, Schmand und Sardellen. Im Original mit Rollmops, hatte ich aber keinen da. Pasta mit Rollmops - da muss man auch erstmal drauf kommen. Demnächst mach ich Labskaus.

Im ersten Teil der Dessertprobe 2012 war von schnöde bis richtig scharf einiges dabei, aber noch nichts wirklich feiertagstaugliches: v.h.n.v.: Kubanische Schokocreme mit Kaffeebohnen-Granita, gebackene Honigbanane mit Zimt-Knusperecken, Mousse von weißer Schokolade und Joghurt mit Physalis-Granatapfelsalat, Chili-Schoko-Eis mit Kumquatskompott. Insbesonder das erste Dessert beweist, wie man mit Namen und aufwendigen Rezepten Eindruck schinden kann, die ihr Versprechen aber nicht immer unbedingt halten: die kubanische Schokocreme erweist sich als hausgemachter Schokopudding (sehr gut, aber halt Schokopudding), und die Kaffeebohnengranita ist zwar nicht schlecht, aber statt ganze Kaffeebohnen grob zu mörsen, zu kochen, abzugießen und daraus ein Sorbet zu machen, könnte man auch einfach zwei starke Espressi heftig zuckern und in die Eismaschine geben. Das Chili-Schoko-Eis ist richtig gut, aber etwas zu scharf geraten, zumindest für den allgemeinen Gebrauch. Durch die Zubereitung in der Eismaschine ist es auch relativ cremig, geht fast als Schokoeis durch. Vielleicht ist das das Geheimnis: keine Milch oder Sahne, einfach Wasser. Kakao und Schokolade. Und, in diesem Fall, Chilischoten. Nicht zu knapp;)) Teil II kann (muss) kommen!

Mit den neuen Silikon-Vanillekipferl-Backblechen backt die Mutter Vanillekipferl im Akkord. Die sind ja immer so schnell weg. Echter Kauftipp, die Silikondinger.

Ein Teller voll heißer dampfender Pasta - das Glück auf Erden. Gar nicht trivial und auch nicht gerade unaufwendig hier mit im Ofen gebackenem Gemüse, Garnelen und Paprika-Chilisauce (selbstgemacht, aber aus dem Glas;))

Das Geburtstagsschwarzwälderkirschtorterezept nähert sich seiner Vollendung! Diesmal 21 cm, Wiener Masse mit Schokolade, Kakao und Haselnüssen, zwei Böden, nicht zu viel Sahne, aber nicht mit Rum und Kirschwasser geizen!
Was braucht es für ein gelungenes Menü? 1. Ein glückliches Händchen beim Einkauf (inklusive schöner Zufälle wie der Handzettel am Edeka-Eingang "Ab heute frisches Wild"), 2. Stringente Planung, 3. einen guten Küchenlakeien (am besten einen mit Doktortitel) - dann klappt's auch mit dem Schwarzwurzelfrittieren!

Amuse-gueule: Avocadocreme mit Räuchergarnelen und Filoteigröllchen
(Bild zeigt die Portion für vier, die Röllchen konnte man leider nicht füllen, da etwas zusammengefallen, aber geschmacklich waren sie sehr gut. Jetzt weiß ich endlich, warum ich mir diese Edelstahltüten kaufen muss - da kann man den Teig drum herum wickeln zum Backen!

Kastanien-Kartoffelsüppchen

Seezunge mit Dill-Gurken und einer Emulsion von Holundersirup und weißer Schokolade (Silvester-erprobtes Rezept)

Grapefruit-Orangen-Granita mit Campari (Zwischengang, neu, sehr easy, sehr gut)

Rehrücken mit Birnenmus, Rotwein-Buttersauce und frittierten Schwarzwurzeln
(eigene Kombination, sensationelles Fleisch! In allen Variaten - blutig bis durch - butterzart und sehr aromatisch)

Key Lime Pie
(fällt vielleicht etwas aus der Saison und der Region, aber hatte ich Lust drauf)

Zwiebelkuchen war ja schon fast vegetarisch, hier ist es nun richtig fleischlos - und außerordentlich gut! Aus dem neuen Kochbuch! Ein Curry mit Kürbis und Kichererbsen, die ich aber durch gerade vorhandene weiße Bohnen ersetzt habe, dazu ein Rest Suppennudeln. Oben drauf Ziegenjoghurt und Tomatenwürfel. Wie gut das Kürbisgemüse wird, hängt aber auch stark vom Kürbis ab, mal schmeckt er besser, mal weniger gut, und man sieht's ihm halt von außen nicht an;))

Im Oktober hat man traditionell Lust auf Zwiebelkuchen, allerdings sollte man ihn ruhig öfter machen, da einfach, gesund aber trainingsbedürftig - was das Rezept anbelangt. Nach einem Jahr erinnere ich mich nicht mehr, was denn nun der perfekte Teig und die beste Kalkulation für den Belag war. Trotzdem schmeckt er jedes Jahr wieder sehr gut. Weil viel Teig da war und der Ofen neu ist, gab es vorneweg einen Flammkuchen, der ganz gemäß seiner herkömmlich Bestimmung zweck Temperaturtest gebacken wurde. Den restlichen Hefeteig habe ich erfolgreich einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt, so dass ich zu später Stunde nach dem Faust II noch eine überragende Variante mit Chilipaprikasauce und spanischem Fuet backen konnte.


Rote! Gelbe! Habaneros! Jalapeños! Und Paprika! Letztere haben frisch überhaupt nicht geschmeckt, ergaben aber zusammen mit roten und gelben Chilies DIE Sauce - leicht süß, ordentlich scharf, aber essbar und von einem betörenden Rot, das mit dem frischer Erdbeermarmelade mithalten kann. Auch geschmacklich erinnert das Ergebnis an Marmelade, scharfe Paprika-Marmelade eben, sehr gut mit Pasta!

Neu entdeckt: Forelle Matjes Art. Schmeckt ähnlich wie Matjes, aber zarter und halt nach Forelle. Sehr schön als leichte Vorspeise mit typisch holländischen Beilagen (zumindest was die Zwiebeln und die Labbergurken anbelangt, Melone war halt auch grad da). Anschließend eine perfekt gegrillte Forelle.


Wenn ich hier immer nur die sonntäglichen Fleischgerichte poste, bekommt man gar keinen Eindruck von meinen vegetarischen Errungenschaften - da muss es in Zukunft mehr Berichte dazu geben. Hier zumindest ein sehr gutes Kürbisgemüse, dass mit Reis auch ohne Fleisch ein sehr gutes Gericht abgibt.

Keine Angst vor Innereien! Und alles so schön sauer!

Seit vier Jahren gibt es nun Ribs zum Geburtstag, und sie waren wie immer hervorragend: Nach 4 Stunden im Ofen fällt das Fleisch fast von den Rippen und die BBQ-Sauce lohnt alle Mühen. Dazu gab es Guacamole, Creamed Corn und Maismuffins, Rucolasalat und einen super-duper Kindergeburtstagsnachtisch: Wackelpudding Waldmeistergeschmack mit Vanillesauce! Das tröstete über die etwas zermürbende Vorstellung der deutschen Nationalmannschaft in Wien hinweg...

Für dieses Rezept kocht man aus den Kaninchenteilen außer dem Rücken einen Fond, dan wird der Rücken angebraten und kurz im Ofen mit dem Fond und den Rosinen und Trauben gegart. Das kann man so machen, muss man aber nicht - die langsam geschmorten Kaninchenteile sind einfach besser als der kurz geschmorte Rücken. Aber abgesehen davon lohnt sich das doppelte Schmoren allemal - also erst alle Teile mit dem Gemüse schmoren, so dass ein Fond ensteht, dann rote Zwiebeln anbraten, Fond angießen (ohne das Gemüse!), Rosinen und Trauben dazu und die Kaninchenteile darauf legen und alles noch einmal im Ofen schmoren, bis die Zwiebeln und die Trauben schön weich sind.

Wie schon nach dem Amsterdambesuch erprobt gab es in Düsseldorf als Vorspeise Miang Som, dann eine Kürbissuppe mit Kokosmilch und Zitronengras und als Hauptgang den gedünsteten Fisch mit Frühlingszwiebeln, Koriander, Knoblauch und Austernsauce. Paula hat die Kürbissuppe auch geschmeckt.


Die beste Suppe der Welt - da haben die Italiener wieder mal recht! Die Minestrone ist ausgezeichnet gelungen, und dabei so einfach zu machen! Mit Nudeln und Parmesan ein tolles Hauptgericht.

Aus der Soup Bible entnommen: Der Suppenklassiker Mulligatawny Soup, was so viel heißt wie Pfefferwasser. Da ich die Suppe nicht übermäßig scharf gemacht habe, hat sie super geschmeckt, die lange gekochten Linsen ergeben eine schöne Sämigkeit, die Rosinen eine nette süßliche Note.

Hinter diesem vornehmen Namen verbirgt sich ein sehr schöner Snack mit Birne und Ziegenkäse auf Blätterteig, frisch aus dem ZEIT Magazin - merke: erst war ich einkaufen und habe zufällig Birnen und Ziegenfrischkäse gekauft, dann kam ich nach hause und fand das Rezept in der neuen ZEIT. Blätterteig war auch noch da (wie besprochen natürlich der gute aus dem Biosupermarkt, nur mit Butter ohne Pflanzenfett!).

Endlich mal wieder Grillwetter! Nach den Deviled Eggs zur Vorspeise kamen zwei Weber-Steaks-Varianten auf den Grill: Mit Chili-Honig-Glasur und mit Gewürzkruste. Beides sehr lecker.




Die selbstgemachten Hamburgerbrötchen eignen sich natürlich auch sehr gut für einen Super-Frühstücksburger!

Dieses Jahr gibt es wieder Chilischoten aus eigenem Anbau, die nun erstmalig mit den eigenen Tomaten zu einer Apfelwein-Chili-Hot-Sauce verarbeitet werden.

Genauer gesagt natürlich Konfitüren: Erdbeer, Heidelbeer, Erbeer-Chili (ein Traum!) Alles selbstgemacht. Die Heidelbeeren sind natürlich nicht frühsommerlich, die waren eingefroren. Gut, aber es lohnt sich wahrscheinlich doch, auf frische Früchte zu warten. Wie bei den Erdbeeren - die kleinen frühen sind die besten für Marmelade, wie sich im Laufe der Saison zeigen sollte!

Nach meinem schönen Amsterdambesuch inklusive sehr gutem thaliändischem Essen musste ich natürlich alles gleich nachkochen, was dank Thai Food Bible kein Problem war und im Ergebnis dem Original erstaunlich nahe kam. Auch der Ersatz der Bethelnussblätter durch jungen Spinat tat dem Gesamteindruck keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Die Vorspeise ist Miang Som, ein Mix von sehr fein zerkleinerten, sehr aromatischen Zutaten (Garnelen, Ingwer, Schalotten, Chili, Koriander, Limettenschale, geröstete Kokosnussflocken, rohe Erbsen, Grapefruit), die man mit etwas Sauce beträufelt, in das Blatt einwickelt und als Ganzes in den Mund steckt, um eine Geschmacksexplosion zu erleben!

Zum Hauptgang gab es gedünsteten Fisch, der mit Schalotten, Ingwer, Chili, Knoblauch und Koriander gefüllt mit einer Limetten-Sojasauce im Ofen in Alufolie gegart wurde. Sehr leicht und dabei sehr aromatisch.


Webersteak, die zweite: so muss es sein! Mit der Stoppuhr gemacht und mit schönen Beilagen: grüner Spargel, gerösteter Knoblauch und Baked Beans.

Der leider sehr späte Zeitpunkt des Einleutens der Grillsaison wurde kompensiert durch ein neues Rezeptbuch, das als Gimmick zur Weinbestellung ins Haus kam: Das Weber Steak Grillbuch. Die großen Weber-Grillbücher haben mich bisher immer abgeschreckt (zu viele Basics, zu viele beliebige Rezepte und zu viel Gedöns), aber dieses hier ist echt gut, konzentriert und auf den Punkt und mit wirklich guten Rezepten. In Kombination mit der neu eröffneten Beschaffungsörtlichkeit (REWE hat jetzt richtig gutes (teures) Fleisch) ergibt das: Wahnsinns-Steaks! Hier mit den beliebten Beilagen Tabouleh, Kartoffeln und Spargel.

Die Variationen vom Hering sind trotz hohem Fettgehalt frisch-frühsommerlich und vielseitig einsetzbar als Vorspeise(n) oder Haupt- oder Zwischengericht. Weil ich immer wieder diesen Vortrag halten muss, was Matjes ist und wie er gemacht wird, hier der Link mit der umfassenden Information: Matjes auf Wikipedia.


Auf dem Markt gibt es jetzt frische Saubohnen zum selbst pellen, macht viel Arbeit, sieht gut aus, ist teuer und lohnt sich am Ende geschmacklich doch nicht. Jedenfalls habe ich diese Bohnen aus den USA viel besser in Erinnerung, wo man sie gepellt, frisch oder vorgekocht, in jedem Supermarkt bekommt, das ganze Jahr über. Hat sich bei uns noch nicht durchgesetzt, kommt aber bestimmt bald.

Gesund und köstlich mit Hirserisotto. Aber echtes Risotto ist doch noch besser.

Endlich Spargelzeit! Wobei, eigentlich noch nicht so ganz, nicht für deutschen Spargel, deshalb gibt es als Vorgeschmack schon mal grünen aus Spanien. Im Pfannkuchen versteckt.

Zum 70. eine riesige Schwarzwälderkirsch, von der wir monatelang essen können;))

Cocktails in Geleeform - ein Trend aus den USA! Wie früher der Wodka-Waldmeister-Wackelpudding auf Schülerpartys. Aber natürlich raffinierter!
Zum Geburtstagsessen gab es außerdem ein paar ebenfalls recht raffinierte Tapas.


Zwei thailändische Currys mit Gemüse und Hühnchen, mäßig scharf aber dank Thai Food Bible sehr authentisch.
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