essen und trinken hält leib und seele zusammen

Was für die Feiertage! Sehr üppig, sehr einfach, sehr gut!

Die Artischocken-Saison eröffnet mit einem köstlichen Brotaufstrich - natürlich aus dem neuen Rom-Kochbuch. Gefolgt von - na was wohl - Artischockenrisotto.


Das ist eigentlich Pasta Cacio e Pepe - typisch für Rom und dem neuen Rom-Kochbuch entnommen, aber der Lachs war halt grad da und hat sehr gut gepasst.

Die Weihnachtstorte hat ebenfalls schon ein bisschen Tradition: Quasi Dominosteine als Torte - zwei Tage vorher zu machen und mind. zwei Wochen haltbar, genau das Richtige für die Feiertage! Und so weihnachtlich!

Die Menüfolge Fischsuppe, Jakobsmuscheln, Gans mit Knödeln, Rotkraut, Rosenkohl und Preiselbeerbirnen hat sich für den ersten Weihnachtsfeiertag bewährt. Dessert gab's auch, etwas Neues! Maronenmousse mit Calvados-Äpfeln.




Das Schöne an den Weihnachtstraditionen ist, dass man sie jedes Jahr wierdeholen kann, ohne dass es langweilt, schließlich dauert es ein ganzes Jahr, bis es wieder Forelle mit Kartoffelgratin und Feldsalat gibt. Beim Dessert sind leichte Abwandlungen vertretbar: Zimtparfait mit Rotweinbirnen.


Tombinambur heißt zurecht auch Jerusalemartischocke, denn es schmeckt sehr ähnlich - und eignet sich genauso gut wie die Artischocke für Risotto.

Die klassischen Crespelle mit Ricotta-Spinat-Füllung auf Tomatensauce machen natürlich mehr Arbeit als fertige Nudeln, aber es lohnt sich!

Der Butternusskürbis wir grob gerieben und von Anfang an im Risotto mitgekocht, wobei er nahezu vollständig darin aufgeht - sehr gut! Garniert mit gebackenen Kürbisstücken oder gebratenen Champignons.

Das zart geschmorte Hühnchen wurde von Romanesco und Reis mit Shitakepilzen begleitet.

Das ist nun wirklich ein Klassiker, Rezept vermutlich aus den 1960er Jahren und immer noch großartig. Man braucht einen guten Cote de Rhone, das ist eigentlich die einzige Schwierigkeit bei diesem Rezept.


Ein weiteres klassisches deutsches Gericht, dass Karin angeblich noch nie gegessen hat (das stimmt sicher nicht, aber möglicher Weise ist es schon sehr lange her...): Zwiewwelkuche!

Italienischer Auftakt zum Zwiebelkuchen - warum nicht?

Auf Karins Wunsch eine klassische vietnamesische Suppe, aus der Thai-Bibel.

Karin behauptete, sie hätte noch nie Currywurst gegessen! Also haben wir das schnell nachgeholt, hier beim Äppelwoifest auf der Frankfurter Hauptwache. Mit sehr leckeren Cocktails.

Für Maisbrot gibt es viele Rezepte, das hier zeichnet sich durch seine Einfachheit aus und war sehr gut.

Die vegetarische Variante des Adas Polo (nur mit Linsen, ohne Hackfleisch) eignet sich als universelle Grundlage für so ziemlich alles, hier ein Süßkartoffel-Spinat-Curry.

Was es im Sommer eben so zur Pasta gibt.

Sommer-Herrlichkeiten wie Creamed Corn, Tortilla und Guacamole passen nunmal sehr gut zu Schmorfleisch.

Langsam geschmorte Auberginen mit Tomatensauce gibt es auch in Marokko, daher passen auch der in Chermoula marinierte Fisch und der Couscous sehr gut.

Sellerie. Im Ganzen gebacken. Salz, Pfeffer, Olivenöl. Eine Offenbarung.

Warum auch immer, aber alle drei Jahre habe ich Lust auf Dorschleber. Da muss irgendwas besonderes drin sein, was man aber nur sehr selten braucht.

Kein Ersatz für XXX, aber geschmeckt haben sie trotzdem - die Frühlingszwiebeln gehören eindeutig, vor allem im Frühling! zur Kategorie der unterschätzen Gemüsesorten.

An unserem letzten Abend in Hamburg gab es endlich die ersehnte Aalsuppe - heiß, fettig, gut. Aber auch die Seezungenröllchen und die Scholle waren im Alt Hamburger Aalspeicher sehr gut.



Das Kontor konnte in der Disziplin klassische Fischgerichte ebenfalls überzeugen, wenn auch das Ambiente nicht ganz so kuschelig ist wie im Deichgraf.

Irgendwie nordisch und daher gut nach Hamburg passend sind ja auch die Bretonen, die uns im Ti Breizh mit echten Galettes beglückten, inklusive Kuddelwurst-Belag. Eine Galette und ein Crêpe gehen auf jeden Fall, solange man genügend Cidre dazu trinkt!

Im Hamburger Deichgraf gibt es klassische Hamburger Küche auf kreative Art und hohem Niveau: Das Matjes-Tatar mit Graupen-Meerrettich-Salat und Kräutersahne und der Labskaus waren hervorragend! Ebenso die obligatorische Finkenwerder Scholle. Zum Dessert Crème brûlée und Rote Grütze - was sonst?!?




Auch in Kombination mit Roter Beete macht sich die Cedri (Zitronatzitrone) sehr gut - optisch wie geschmacklich!

Da es im April bereits Auberginen aus der Türkei gibt, kommt ein Klassiker zum Einsatz: Pasta Norma. Das Geheimnis: Der Aubergine muss man Zeit geben, ihr Aroma zu entfalten. Der Ricotta salata wurde hier durch Feta ersetzt (erzählt es halt keinem Sizilianer).

Die Zitrone, aus der meist Zitronat gemacht wird, eignet sich auch wunderbar für Salat oder als Zutat für herzhafte Gericht. Für den Salat wird das Innere entfernt und die dicke Schale hauchdünn aufgeschnitten, mit Oliven, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt und mit farbig passenden Ergänzungen ausdekoriert.

Was machen wir nun mit den Artischocken? - Mach doch Risotto! Die Brunettis habe ja soo recht...

Die Zitrone, aus der meist Zitronat gemacht wird, eignet sich auch wunderbar für Salat oder als Zutat für herzhafte Gericht. Für den Salat wird das Innere entfernt und die dicke Schale hauchdünn aufgeschnitten, mit Oliven, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt und mit farbig passenden Ergänzungen ausdekoriert.

Zum Auftakt der Osterfeierlichkeiten beim Stammtisch-Jahrestreffen in Ober-Olm erwartete uns ein wunderschönes Osterfrühstück mit selbstgebastelter Dekoration. Die anschließende Ostereiersuche war der Höhepunkt eines rundum gelungenen Familienwochenendes!

Wenn das Geburtstagsmotto Fußball ist, muss es auch eine Fußballtorte geben! Da sind wir kein Einzelfall, wie die fertigen Dekorationssets beweisen, die es im Spielzeugladen zu kaufen gibt!

Die Gemüse-Entdeckung des Jahres! In unseren Gefilden so gut wie unbekannt, ist Stiehlmus im Westfälischen eine bekannte "alte" Gemüsesorte - was Großmutter noch wusste... Hört auf weitere Namen wie Rübstiel, Stängelmus, Stängelripsen, Köhlstille, Runkelstielchen und - besonders schön - im westfälischen Platt auf Streppmaut. Verschafft wird es ganz einfach: waschen, drei Zentimeter große Stücke schneiden, mit Zwiebel andünsten, etwas Wein und Brühe angießen und weich schmoren. Sehr gut wie hier im Bild als Pastasauce, dazu kann man es gewürzmäßig etwas italienisieren. Und mit Edelfisch zum exquisiten Hauptgericht machen. Als eines der ersten einheimischen Gemüsen im Frühjahr nur kurze Zeit erhältlich! Verkürzt die Wartezeit auf die Spargelsaison.

Hauptsache üppig belegt! Hier mit Räuchermatjes und einer Menge Beilagen. Das Ideal, dass man das Brot nicht mehr sieht, wurde aber nicht erreicht...

Was starbucks kann, geht doch daheim genauso gut - oder besser, schließlich kommt hier kein fertiger "Chai-Sirup" zum Einsatz, sondern echte Gewürze!

Nur leicht asiatisch angehaucht, aber eigentlich ein klassisches Pastagericht, dazu Sprossen.

Der Torte gewordene Cocktail überzeugte zum Geburtstag - und ist eigentlich ganz einfach gemacht.

Die konfierte Lammkeule - ein Traum. Dazu Artischockenrisotto - so lässt sich sogar der Februar aushalten...


Im Roten Haus in Rockenberg ließen wir bei wunderbarem Essen und super Service den Messias gebührend ausklingen.

Kleiner Geburtstag-Spieleabend mit jeder Menge Mezze.
Zum Geburtstag gab es einen klassischen Garnelencocktail mit Avocado und Artischockenböden, gefolgt von Lammkoteletts mit Artischockenrisotto sowie warmen Schokoladenkuchen mit Himbeern und Vanilleeis zum Dessert.


So was kann man ja nur ausnahmsweise am Geburtstag machen - obwohl die hier verwendete deutsche Buttercreme aus Vanillepudding und Butter (und Schokolade) besteht. Innen eine leichte Füllung aus weißer Mousse au chocolat und Orangenmarmelade.
Der Salat aus roher Roter Beete aus dem ZEIT Magazin schmeckte sehr gut, ebenso die in Scheiben gebackenen Rote Beete, und beides harmonierte wunderbar mit dem Ziegenkäse aus dem Périgord und dem Stilton.
Adas Polo - also Reis mit Linsen auf persisch - wird angeblich gern mit Eiern serviert, gekocht oder in anderer Form. Also hab ich sie poschiert, das zweite ist auch ganz gut gelungen. Und als Kombination hat's geschmeckt.
ALLERerste Frühlingsvorboten - Artischocken! Ich weiß nicht, wie die Italiener das machen, dass Artischocken von November bis März Saison haben, jedenfalls waren diese hier sensationell! Nur die allerobersten Spitzen und äußersten Blättern entfernt, konnte man sie sozusagen mit Stumpf, Stiel - und Reis - genießen.
Mal nicht wie ein normales Schnitzel paniert, sondern mit der Erdnuss-Crème fraîche-Mischung bestrichen und in Sesamsaat gewendet. Die Erdnuss-Crème fraîche dient dann auch als Sauce zu den Kartoffeln, dazu gab's Rote-Beete-Salat.
Der Geschmack ist klassisch, aber die Variante nicht mit Reis sondern mit Mienudeln mal eine Abwechslung. Die Nudeln nehmen wunderbar die Sauce auf, wenn man sie in Wasser bissfest kocht und dann im Gemüse zu Ende gart.
Es handelt sich um Erbssprossen, deren vermeintlich schnöde Herkunft (Erbsen - das unterschätzte Gemüse!) mit dem hochtrabenden Namen Kaiserspargel aufgepeppt werden soll - weil sie im Geschmack angeblich an Spargel erinnern. Wenn "an Spargel erinnern" gleichbedeutend mit "schmeckt ein bisschen bitter" ist, dann stimme ich zu - dann erinnert Ramazotti aber auch an Spargel. Davon abgesehen, schmecken die Sprossen wirklich gut und lassen sich ganz schnell als Gemüsebeilage zubereiten (waschen, abtropfen, in Butter schwenken) oder als Zutat im Asiagericht verwenden.
Auch kein klassisches Bild, aber die Schokoladigkeit der Weihnachts-Sachertorte kommt doch gut zum Ausdruck.
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