essen und trinken hält leib und seele zusammen
Bei der Silvesterfeier in Oppershofen diesmal auch ein Traditionsbruch: Kein Raclette! Dafür eine wunderbare Vorspeise von Astrid: Räucherforelle auf Rote-Beete-Apfelbett mit Sahnemeerrettich-Sauce und Lachsmousse an Mangosalsa. Der trotz starker Erkältung gelungene Schmortopf Mont Ventoux wurde mit Spätzle und Feldsalat serviert, aber erst beim Resteessen am 1. Januar fotografiert. Von Stefans tollem Eis mit Pflaumen konnte niemand ein Foto machen, das war zu schnell aufgegessen. Die Gastgeber glänzten mit entsprechender Weinauswahl. Prost Neujahr!

Bei der Weihnachtstorte gibt es immer was neues/anderes! Eine Schwarzwälderkirschtorte gab es wahrscheinlich noch nie. Lässt sich aber auch gut weihnachtlich dekorieren.

Keine Experimente! Sonst wird Weihnachten zu stressig. Also gab es vorweg einen Krabbencocktail, dann Gans mit Rotkraut, Semmelknödeln, glasierten Maronen, karamellisierten Äpfeln und Salat. Das Dessert war ein neues Rezept: Nougatparfait, dazu Marzipancreme und rote Beeren. Mit frisch gebackener Waffel.


Das Menü am Heilige Abend begann mit der Fischsuppe mit Karpfenklößchen, gefolgt von Seeteufel mit Kräuterkruste, Kartoffelgratin und Salat und den Abschluss bildete der Flan. Kommt bekannt vor? Stimmt! Genau wie letztes Jahr, nur dass es statt Flan Tiramisu gab.



Mit Birne, Radicchio und frisch gerösteten Haselnüsse, dazu eine Senf-Honig-Balsamico-Vinaigrette. Macht viel Arbeit, ist aber gesund und schmeckt.
Zum Abschluss der Reise noch einmal Draniki, diesmal im gleichnamigen Restaurant in Minsk. Als Aperitif gab es Kvass, das ist sicher ganz traditionell und super lecker (fermentierter Brottrunk), und zur Vorspeise Sülze mit Meerrettich, auch sehr lecker.


Das belarussische Nationalgericht: Draniki! Das sind nichts anderes als Kartoffelpuffer, nur werden sie nicht wie hierzulande mit maximal zwei Dips serviert (Sauerrahm oder Apfelbrei), sondern mit einer Vielzahl an Saucen und "Beilagen", z.B. Sahnechampignons. Ob das Servieren im Töpfchen traditionell ist, weiß ich nicht, aber es macht was her. Noch besser als die Draniki war das Dessert: Süße Knödel mit Sahne-Vanille-Sauce. Auch kulinarisch kann man Belarus also durchaus etwas abgewinnen.

Fleischlastig und fett - so gemeinhin das Vorurteil gegenüber mittel- und osteuropäischen Küche. Nun, das traditionelle Essen in Belarus ist wahrscheinlich wirklich recht fett und nicht unbedingt vegetarisch, aber man kann auch in der Provinz sehr gut Salat, vegetarische Reisgerichte, Gemüsesuppe (im Sauerteig-Brot) und eine Menge anderer modern interpretierter belarussischer und internationaler Speisen bekommen - im Bistro genauso wie im Hotelrestaurant.


Krönung des Geburtstagsschmaus war der Kärtner Reindling. Nicht ganz stilecht in der Gugelhupfform statt im Topf, ansonsten aber besser als jeder gekaufte.

Zum Geburtstag gab es traditionelle Martinsgans, zur Vorspeise Feldsalat mit Garnelen und zum Nachtisch Himmelspforte.


Bei mir schon ein Klassiker der Pastaküche - immer wieder gut. Und so hübsch!
Das griechische Fava zuhause nachgekocht - schmeckt ziemlich genauso wie in Athen. Allerdings ist es schwierig, die richtigen Erbsen zubekommen - gelbe Schälerbsen tun's aber auch.
Endlich mal ein toller spanischer Vermut im Supermarkt in der Provinz! Von Lustau, einem traditionsreichen Sherryproduzenten aus Jerez. In drei Sorten - rosé ist am besten!
Frischer, echter Matjes (nicht "nordische Art") ist zu schade für Heringssalat, aber das hier ist sozusagen der To-Go-Heringssalat: Zwiebeln in weißem Basalmessig mariniert, ein Klecks saure Sahne, Pellkartoffeln, fertig.
Frekeh ist grün geernteter Weizen, schmeckt nussig und passt zu fast allem, wie sich das für eine ordentliche Beilage gehört. Hier zunächst zu Kabeljau, dann zu Romanesco und Radicchio-Salat.

Nur wenige Gemüsesorten schmecken gekocht/gedünstet besser als im Ofen gebacken - Lauch ist eine davon. Hier wird er zuerst mit Zwiebeln im Sud weich gekocht, dann mit einer Vinaigrette aus gekochten Eiern, Senf und Tomaten übergossen. Schmeckt am besten lauwarm und eignet sich als Beilage zu quasi allem.
Super lecker: Kartoffelbrei mit Kidneybohnen. Dazu Pimentos de Padrón.
Da der Wein im offenen Ausschank in den Tavernen eher nicht meinen Geschmack traf, probierte ich es mit dem Wine Point. Der Malvasia war sehr lecker, ebenso die Käseauswahl dazu.


Nach dem großen Rock in Classics Konzert im Odeon wurde es Mitternacht, bis ich zum Essen kam, aber das ist ja in Athen kein Problem, natürlich gibt's noch einen Salat und eine Portion Moussaka. Warum man dazu Pommes braucht, bleibt allerdings ein Rätsel.
Am Meer... sitzt man bei Sonnenuntergang und isst griechischen Salat und Fisch. Und trinkt Alpha. Was will man mehr...




Wenn man nach einer Weile mal was anderes haben möchte als griechisch, ist Tuk Tuk Thai Street Food eine tolle Adresse: Immer voll, immer schnell, immer gut.



Die Taverne Klimataria liegt nicht in einem der schicken Viertel Athens und ist vielleicht gerade deshalb längst kein Geheimtipp mehr, sondern eher ein Touri-Restaurant der etwas anderen Art. Mit Livemusik und full house ab neun, weswegen ich mit dem Essen beeilen musste. Das ist griechisch, aber modern-alternativ, und jede Eile wert: Rote Beete-Salat und vegetarisches Moussaka könnten sich auch in Berlin Prenzlberg oder Kreuzberg (Markthalle 9) sehen lassen.


Wer weiß, wie viele Souflaki-Imbisse/Restaurants es in Athen geben mag... Aber sicher einer der besten ist O Achilleas, fernab der Touristen im Wohnviertel gelegen, da ist werktags gegen 20:00 Uhr Hochbetrieb und die Jungs am Grill spießen, wenden und rollen, was das Zeug hält, denn alle zwei Minuten kommt jemand, um seine Bestellung zu holen. Oft sind's die Kinder, die losgeschickt werden, mit dem passendes Geld auf der Hand, aber Anschreiben geht auch. Zur Not kriegt man zum Fleisch auch einen "Tomatensalat".
Nach dem Auftakt-Cocktail in der A for Athens Rooftop Bar mit Blick auf die Akropolis war das Geburtstagsessen ein besonderes Erlebnis: To Koutouki Tou Thoma - durch einen ganz normalen Hauseingang geht es in diese versteckte Taverne, in deren kleiner Küche der Hausherr kocht, bedient und sich auch gerne mal unterhält - in gutem Englisch, schließlich hat er schon halb Europa gesehen. Karte gibt es keine, statt dessen wird der Gast in die Küche gebeten und alle Topfdeckel hoch gehoben, dann muss man nur noch aussuchen. Fava und verschiedene Gemüseschmorgerichte schmeckten hervorragend, der Weißwein - möglicherweise Retsina - war eher gewöhnungsbedürftig.



Die Geburtstagsreise ging dieses Jahr nach Athen - neben sehr vielen alten Steinen hat Athen natürlich kulinarisch die ganze Bandbreite an griechischer und zahlreicher anderer Länderküchen zu bieten. Das Beste: Bis weit nach Mitternacht gibt's in den meisten Lokalen selbstverständlich noch etwas zu essen. Auch an einem ganz normalen Dienstag. Fleischlastig ist die griechische Küche natürlich, also gab es nach der köstlichen Fava (Hummus auf griechisch: Brei aus gelben Erbsen) einen Grillteller, im Ladokolla in Dafni.

Die definitiv beste Karczma in Zawoja ist die Karczma Styrnol. Sehr polnische Küche, modern interpretiert, sehr gute Zutaten und herausragend netter Service - obwohl kaum Englischkenntnisse vorhanden (und ich kein Polnisch kann), haben wir uns sehr gut verstanden. Es gab als Gruß aus der Küche sehr leckeres Schmalz mit Brot. Dann die unglaubliche saure Suppe - Zurek. Sie wird mit fermentiertem Sauerteig gemacht, den man übrigens in Polen fertig in Flaschen kaufen kann (auch am Flughafen). Eine Mehlsuppe - so lecker! Zum Höhepunkt dann Wildschweinpastete mit Meerrettichdip und Roter Beete at the side. Ein Festessen!




In der sehr gemütlichen Blockhütte gibt es gute Hausmannskost, im Sommer kann man schön am Fluss sitzen. Passend dazu gab es Forelle, mit viel Bratkartoffeln und sehr gutem Salat.
Eine Karczma, ein Wirtshaus, tritt in den Bergen meist als große Blockhütte auf. Immer sehr gemütlich und gutes Essen, polnisch, aber durchaus auch modern. Pizza und Burger und Fritten gibt's meist auch. In diesem Blockhütten-Wirtshaus war ich schon einmal 2006 - es hat sich nichts geändert. Sehr gemütlich, sehr gute typisch polnische Küche, schön angerichtet. Gegrillter Räucherkäse auf Salat mit einem sehr guten Honigdressing, zum Hauptgericht Gulasch.

In Krakau können sie aber auch internationales Bistro-/Kneipenfood sehr gut: Ziegenkäsecrostini und Barbecue Ribs.

Im Kuchnia u Doroty gibt es typisch polnische Gerichte, sehr gut gekocht. Saure Suppen sind eine Spezialität der polnischen Küche, hier mit sauren Gurken. Dann natürlich klasissche Pirogi - für Dessert war leider kein Platz mehr.

Im Klimaty Południa gibt es ekletische Küche vom feinsten, wie man überhaupt in Krakau sehr gut essen kann in allen Stilrichtungen. Hier gab es Salat vom Räucherfisch, Kaninchen auf Rosmarinsauce mit Polenta und Krakauer Käsekuchen - der insbesonders ist jede Kalorie wert.



Sehr sympatischer Limonadenstand in Krakau, die frisch zubereitete Limonade mit rein natürlichen Zutaten ist bei der Hitze eine Wohltat!
Ein thailändisches Menü, stilecht mit Cocktail vorneweg, Kokos-Champignon-Suppe und Frühlingsrollen als Vorspeise, Curry mit Erdnusssauce und Stir Fried Greens als Hauptgericht und zum Dessert - natürlich! Mango Sticky Rice. Bei so authentischen Gerichten kann man ruhig eine europäische Speisefolge einhalten, dann wird auch nicht's kalt.



Wer's in Hamburg gern hamburgisch mag, ist im Deichgraf gut aufgehoben: Man fühlt sich wie im vornehmen Wohnzimmer einer alten Damen und bekommt norddeutsche Klassiker, die aus guten Produkten und mit Sorgfalt zubereitet wurden, dazu noch ein sehr freundlicher Service. Und das beste: Labskaus gibt's natürlich auch als Probierportion. Nein, das i-tüpfelchen war eigentlich, dass es zum Abschluss ein Zitronensorbet gab, das gar nicht auf der Karte stand;))




Nach so viel Skandinavischem darf's mal was Bretonisches sein;) Nach der Qual der Wahl, die Artischocken/Ziegenkäse und Chicoree/Schinken zum Ergebnis hatte (insbesondere der Chicoree sehr zu empfehlen), wird man von einer Galettes gerade so satt, dass gut noch ein Crêpe hinterher geht;)) Zumal, wenn der Cidre rauscht...



In der Barley & Malt Craft Beer Bar kann man eine kleine Bierprobe machen, der ideale Apero nach einem langen Regentag in Hamburg vor dem üppigem Galettes-Abendessen gegenüber.
Das Karen Blixen Museum in Rungsted bei Kopenhagen liegt ganz nah bei der hübschen Marina, wo man viel Geld für's Mittagessen ausgeben kann, dafür sitzt man am Meer, in der Sonne.
Das dänische Pendant zum Smörgas ist bekanntlich das Smörrebröd, und auch hier gilt die Regel für den Belag: Schön üppig! Soll ja satt machen, so ein Frohkost-Mahl.
Das an sich schon spektakuläre Vasamuseum wartet mit einem schicken SB-Restaurant auf, auch das können die Schweden, feines "Kantinenessen". Die Variation schwedischer Spezialitäten wurde ergänzt von einer Kartoffelsuppe, einem Ziegenkäsesandwich, gekochten Kartoffeln und ordentlich Butterbrot.

Mal nicht im Ikearestaurant, sondern in der schicken Open-Air-Lounge an Stockholms Hafenpromenade. Passt gut zu einem frisch gezapften Öl!
Das schwedische Butterbrot kann so dick sein, wie es will, Hauptsache, der Belag ist dicker! Ob Krabben oder Fisch, nicht mit Mayo geizen! Und schön dekoriert muss es auch sein. Das ergibt dann eine vollständige Mittagsmahlzeit, hier eingenommen im schönen Gartenrestaurant "Tant Bruns Kaffestuga" in Sigtuna, der ältesten Stadt Schwedens, die wir von Stockholm aus gemütlich mit dem Boot erreicht haben.


Hering ist in Schweden eine Wissenschaft für sich, da kann man nie sicher sein, ob man es gerade mit sill, strömming, matjes oder ganz was anderem zu tun hat. Der gebackene Hering mit Kartoffelbrei und Preiselbeersauce am Imbisstand in der Altstadt von Stockholm war jedenfalls lecker, auch im Wrap.

Mit der "Strömma Kanal" ging es von Stockholm aus zu einem Ausflug in die Schären, bis nach Sandham. Da kann man zur Fahrkarte das Mittagessen gleich mitbuchen - und es lohnt sich. Richtig gut gekocht! Lachsforelle mit gedünstetem Gemüse, Kartoffeln und einer sehr feinen Sauce und ein Apfelcrumble mit Vanillesahne zum Desser. So geht schwedische Küche;)


Vor lauter Reisen kommt man kaum zum Grillen in diesem Sommer, aber einmal hat's doch geklappt. Schweinefleisch und Obst passt gut zusammen, ob zusammen oder hintereinander;)) Nach den Bauchläppchen mit Salat gab's ein vom Nöla inspiriertes Dessert mit Mangocreme und Eis.

Hier stimmen Optik, Anspruch und Wirklichkeit überein: Das Degustationsmenü mit regionalen Spezialitäten war ein kleines Erlebnis. Das Restaurant Nöla residiert in Sigüenza in der Casa del Doncel, eines wegen seines anmutigen Grabmals in der Kathedrale von Sigüenza berühmten Adligen des 15. Jahrhunderts. Nach dem äußerst schmackhaften Gruß aus der Küche (eine Art Popcorn mit Honig und Oliven in Kräutersauce) gab es Migas ("Brotkrümel") mit poschiertem Ei, dann Wildschweinknödel in Safransauce und zum Abschluss Crème brûlée mit Milcheis und Granita. Superbe!





Rein optisch machen das Restaurant El Castillo in Molina de Aragon und auch die Speisen einen gehobenen Eindruck, aber der täuscht eben manchmal. Der Salat mit Räucherfisch zum Auftakt war noch sehr gut, der anschließende Gang mit Steak vom Schwertfisch mit Kartoffeln aber einfach zu fantasielos, die in fett triefenden labberigen Kartoffeln sogar richtig schlecht und dazu - billigste Mayo aus der Tube! Die Krönung aber war das Dessert - der schlechteste Flan aller Zeiten! Kaltes Rührei, eklig süß. Am liebsten wäre ich in die Küche gegangen und hätte denen gezeigt, wie man diesen spanischen Klassiker macht, es ist das wohl einfachste Dessert der Welt und schon fast eine Kunst, das dermaßen zu verhunzen.



Die Ermita de la Virgen de la Hoz ist eine ganz besondere Unterkunft - und das zugehörige Restaurant hat einen ganz besonderen Charme. Die Artischockensuppe war köstlich, das gepökelte Schweinestück noch sehr rosig (das gehört so, hat mir aber nicht geschmeckt), nach einer zweiten Runde in der Pfanne aber dann auch sehr gut. Und das Frühstück ganz klassisch spanisch - einfach gut!





Der kleine Supermarkt um die Ecke in Cuenca hat eine Fischtheke, die es mit jedem noblem Fischgeschäft in Deutschland aufnehmen kann - und das mitten auf dem Festland, in der Provinz. Die Sepia muss man nur kurz in der Pfanne schwenken und sie passen zu Pasta oder allem anderen.
Sehr sympatisch: In der Provinz gibt's zu jedem Getränk (hier: Tinto de Verano) eine ordentliche Tapa (hier: Champignons in Sahnesauce).
Ajoarriero (oben) - ein Püree aus Kartofflen, Knoblauch und Stockfisch und Zarajo (unten) - gegrillter Lammdarm sind nur zwei der vielen deftigen Köstlichkeiten der Region Castilia - La Mancha. Leider kann man aufgrund des Fettgehalts nicht allzu viel davon essen und aufgrund der großen Portionen nicht allzu viele Gerichte probieren.

Im baskischen Restaurant Orio in Madrid gibt es unten eine Barra de Pintxos, die nichts zu wünschen übrig lässt und im ersten Stock ein Restaurant, das auch eine sehr verführerische Karte hat, das wir aber nicht probiert haben.
Nach dem traditionellen Essen beim Gallego kochten Frank und Alberto am Samstag zum Abschluss groß auf.



Zuerst die etwas verunglückte Ostertorte. Der Zuckerguss verschwand über Nacht auf wundersame Weise - wahrscheinlich vom Osterhasen gefressen.
Das festliche Ostermenü wurde durch Spargel angereichert, dank des späten Termins: Spargelcremesuppe, Entenbrust mit weißem und grünem Spargel, Sauce Hollandaise und Kartoffeln und zum Abschluss, passend zum Fest, die Himmelspforte.



Eine Zufallskombination, die aber sehr gut harmoniert. Statt Zucchini kommen Kohlrabi in die Tortilla, ein Gemüse, das es in Spanien nicht gibt, daher "hessisch". Kohlrabi wird überhaupt völlig unterschätzt. Macht sich auch im Risotto hervorragend.
Das beste des Vorfrühlings: Grüner Spargel (noch aus Spanien) und Skrei, schön fetter junger Kabeljau.
Aus mittleren Perlgraupen mit etwas Wurzelgemüse - riecht beim Kochen etwas muffig, aber schmeckt super.
Eine sehr aromatische Vorspeise: Sellerie im ganzen gebacken, mit Roter Beete, etwas Zitrone, Olivenöl, Salz, Pfeffer, fertig.
Das ist doch ein schöner Name für ein Gericht! Chraimeh ist die süßsaure Tomatensauce zu Fisch aus der lybisch-jüdischen Küche und Frekeh grüner gerösteter Weizen, der aus Nordafrika stammt, passt also gut zusammen.
Sieht aus wie "Kale", dieses Grünkohlgemüse, dass man in den USA oft als Beilage bekommt, das aber meist ungenießbar ist. Es ist aber das Grüne von jungen Kohlrabi, geschmort mit Zwiebeln, schmeckt sehr gut, knackig, aber nicht hart, süßlich und kohlig, aber nicht zu penetrant. Passt als Beilage zu (fast) allem.
Nach einem Wiener Rezept. Nicht ganz das, was man gemeinhin als Gugelhupf kennt, aber auch sehr gut, mit Rosinen und Schokolade.
Schuld sind die Rosenheim Cops. Die essen quasi jeden Nachmittag Schweinshaxe. Da bekommt man Lust drauf. Wichtig: Haxe ungesalzen im eingefetteten Bräter mit einer Tasse Wasser erstmal eine Stunde schmoren. Dann kann man die Schwarte sehr leicht einschneiden und mit Salz, Pfeffer und Kümmel einreiben. Dann mit Zwiebeln und etwas Wein und Wasser noch mindestens 1,5 h weiter schmoren. Zum Schluss auf dem Rost unter dem Grill schön knusprig werden lassen.
Winterzeit ist Schmorgemüsezeit - abgesehen davon, dass man fast alles im Backofen sanft schmoren kann und das fast immer gut wird, geht es mit Wurzelgemüse und den festeren Gemüsesorten besonders gut.
Ein badischer Klassiker, den ich zuletzt in Freiburg auf dem Weihnachtsmarkt gegessen hatte und den ich seitdem einmal selbst machen wollte. Die Schupfnudeln macht man im Prinzip genauso wie Gnocchi, mit etwas mehr Ei und weniger Mehl, dafür Speisestärke. Aber etwas geriebenen Parmesan habe ich auch in den Teig, obwohl das in klassischen Rezepten für Schupfnudeln wahrscheinlich nicht vorgesehen ist. Die Technik das Handwutzelns ist noch ausbaufähig, aber geschmeckt hat es sehr gut!
Die sehr langsam geschmorte Lammkeule war wunderbar zart, passend dazu Couscous, Wurzelgemüse und Joghurt.
Der Klassiker, den es aber schon lange nicht mehr gab, hier als Geburtstagstorte. Immer wieder gut, zumal die Torte zwar ordentlich was hermacht, aber doch nicht ganz so mächtig ist wie eine Buttercreme;)
Wenn man nicht mitten im Winter den Grill rausholen will, ist die beste alternative Zubereitungsmethode für den ganzen Fisch das Frittieren - da man die Haut nicht mit isst (dann hätte man sie schuppen müssen!) hält sich die Fettaufnahme in Grenzen, und der Fisch wird wunderbar saftig und zart. Sehr gut dazu: Der Stampf aus Kartoffeln, Sellerie und Erbsen mit einer Garniture aus Frühlingszwiebeln, Petersilie, Mandeln und Zitronenabrieb.

Die klassische italienische Erbazzone wird mit vielen Kräutern, Spinat und Ricotta gemacht. Hier habe ich eigentlich nur den Hefeteig übernommen, und der war sensationell! Sowohl frisch als auch noch nach zwei Tagen im Kühlschrank hat der "Gemüsekuchen" super geschmeckt. Rein kann alles an Gemüse, was gerade so da ist, solange es nicht matscht und vorgegart wird. Mit Feta und etas geriebenem Bergkäse statt Ricotta und mit Eiern, damit es schön saftig (und nahrhaft!) wird.
Pizzamehl? Check. Teig lange im Kühlschrank gehen lassen? Check. Pizzastein? Check. Kleine Pizzableche? Check. Lieblingsbelag? Check (Thunfisch - Artischocken - Ananas), aber Salami - Pilze - Artischocken - Paprika ist auch lecker. Sehr gute Pizza? Check.
Januar ist Skifahrt-Zeit! Wenn man schon nicht Ski fährt, kann man wenigstens Dampfnudeln essen! Mit Powidl und Vanillesauce. Das Rezept hat sich mittlerweile bewährt.
Die guten Pellkartoffeln vom Raclette, wahweise mit Heringssalat oder Räucherlachs und Cocktailsauce - schönes Resteessen für Neujahr!

© sr-rezepte 2016-2024